Schiere Schärfe 
Santoku

175 €
inkl. MwSt.
Erhältlich auf Amazon ab Mai 2026
 

Klinge: 180 mm; Kern VG-10-Stahl; ~60 HRC; V-Schliff; max. Breite am Klingenrücken 1,8 mm

Griff: 125 mm, oktagonal, Walnussholz, Zwinge aus Büffelhorn

Balance: Schwerpunkt zwischen Griff und Klinge, Gewicht 132 g

Eines für Alles!

Perfekt für Hobbyköche

  • Allzweckmesser für Fleisch, Fisch & Gemüse egal ob Wiege-, Zug-, Schubschnitt oder feine Arbeiten mit der Spitze
  • Verzeiht Fehler: Die Gefahr von Ausbrüchen an der feinen Schneide ist gering, selbst wenn du zum 1. Mal ein hochwertiges japanisches Messer in der Hand hast - damit kannst du deine Schneidefähigkeiten sicher verbessern, ohne dir bei jeder Bewegung Sorgen um die Klinge zu machen
  • Mit 180 mm Klingenlänge hat es eine handliche Größe für jedes Fähigkeitslevel, ist aber lang genug, um alles damit zubereiten zu können
  • Der Griff ist 12,5 cm lang und damit auch für große Männerhände passend
  • Durch beidseitigen V-Schliff und geradem Griff für Rechts- und Linkshänder geeignet

Kein zusätzlicher Pflegeaufwand in der Küche

  • Rostfreier, eigens für Messer entwickelter und seit Jahrzehnten bewährter VG-10-Stahl, bekannt für seine lange Schnitthaltigkeit - das bedeutet längeres Schneiden ohne Nachschärfen
  • Der Griff besteht aus Walnussholz und einer Zwinge aus dunklem Büffelhorn. Beide Materialien sind sehr widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Verfärbungen. 

Made in Japan

  • Dieses Messer wurde in Seki, der "Stadt der Klingen", gefertigt, die seit über 700 Jahren für die Herstellung von Samurai-Schwertern und Messern bekannt ist. Vertraue japanischer Handwerkskunst und beuge der Enttäuschung bei billigen Messern vor
  • Klassischer San-Mai (3-Schichten) Aufbau: Der hochwertige Klingenstahl wird von weicherem Stahl ummantelt und geschützt, das sorgt für Flexibilität und damit mehr Robustheit
  • Zeitloses traditionell-japanisches Design: Gerader oktagonaler Griff mit umgekehrter Tanto-Spitze, worüber du dich auch in Jahren noch freuen kannst
Santoku VG10 Kurouchi Damast

Einfache Pflege

VG-10-Stahl hat einen relativ hohen Kohlenstoffgehalt von 1,05%, der verantwortlich für seine Härte von ca. 60 HRC und die lange Schnitthaltigkeit ist. Zum Vergleich: Westliche Edelstähle liegen meist bei 54-58 HRC. Außerdem enthält er 15,5% Chrom, der ihn rostbeständig macht. 

Du kannst das Messer also einfach per Hand mit Wasser und falls nötig Spülmittel abspülen und brauchst dir keine Gedanken über Rost machen. Auch die Bildung von Patina beim Schneiden von säurehaltigen Lebensmitteln, wie es bei reinen Kohlenstoffstählen passiert, ist hier kein Thema. 

Vermutlich liebst du, genau wie ich, die Spülmaschine, aber es hilft leider nichts: Dieses Messer darf keinesfalls in die Spülmaschine! Du kannst es natürlich gerne ausprobieren, ich freu mich auch über wiederkehrende Kunden.

Zum Scharfhalten NICHT durch metallische Durchziehschleifer ziehen, das hobelt die Klinge regelrecht ab und zerstört die feine Schneide. Stattdessen am besten einen Keramik-Schärfstab verwenden, den man auch für alle anderen Küchenmesser brauchen kann. Der Umgang ist leichter als du denkst, es ist nicht nötig damit hektisch herumzufuchteln wie Gordon Ramsay: Aufrecht hinstellen und langsame, kontrollierte Züge von rechts und links. So hältst du das Messer je nach Nutzung 6 bis 24 Monate auf Rasierschärfe. 

Erst danach ist Schleifen nötig. Das passiert bei japanischen Messern üblicherweise mit Diamant- oder Wasserschleifsteinen. Es funktioniert natürlich auch eine der vielen erhältlichen Alternativen wie zum Beispiel geführte Schleifsysteme, die es elektrisch oder per Hand gibt, oder Rollschleifer. Wenn du keine Lust hast dich damit zu beschäftigen, kannst du es auch einfach bei einem Schleifservice einschicken, kostet meist nur ca. 10 € und dann hast du wieder deine Ruhe.

Rasierschärfe

Die Auslieferung erfolgt mit rasiermesserscharfer, dünn ausgeschliffener Klinge. 

Damit schneidest du die Lebensmittel, anstelle sie zu quetschen oder zu spalten.

Kein entwürdigendes Weinen mehr!

Wenn eine Zwiebel tatsächlich geschnitten und nicht gequetscht wird, presst man weniger Zwiebelsaft aus ihr heraus. 

Und der ist verantwortlich für deine Tränen.

Tomaten oder Paprika sind auch kein Problem - freue dich auf das befriedigende Gefühl, wenn sich die Klinge sofort in der glatten Außenhaut festbeißt und ohne Widerstand hindurch gleitet.

Damit wird Präparieren von Gemüse vor dem Kochen zu einer entspannenden Angelegenheit.

Steigt die Verletzungsgefahr durch ein so scharfes Messer?

Nein. 

Je schärfer ein Messer ist, desto besser schneidet es dort, wo du es hinführst, also die Lebensmittel. Es rutscht nicht auf der glatten Haut einer Tomate ab und schneidet stattdessen in deinen Finger, sondern beißt sich in die Tomate. Das reduziert eher das Risiko, sich zu schneiden.

Die Hauptgefahr geht von der scharfen Ferse aus, denn das sind wir von deutschen Messern nicht gewohnt. Wenn du darauf achtest, z.B. beim Abnehmen oder Verstauen des Messers an einer Magnetschiene, dann hast du die größte Gefahrenquelle ausgeschlossen.

Wenn du dich trotzdem mal schneidest, hast du es mit einem glatten, sauberen Schnitt zu tun. Kleb ein Pflaster drauf und fertig.

Klingengriff / Pinch-Grip

Tipps zur Benutzung

Du kannst dein Messer natürlich nutzen, wie du willst. Mit den folgenden Hinweisen holt man lediglich meiner Meinung nach am meisten aus dem Messer raus.

Man hält ein japanisches Messer typischerweise im sogenannten Klingen- oder Klemmgriff, populärer ist die englische Bezeichnung "Pinch-Grip".

Dafür das Messer etwa 2 cm vor dem Griff am Messerrücken mit Daumen und Zeigefinger greifen und mit den 3 übrigen Fingern den Griff umschließen. Japanische Messer sind für diese Griffart optimiert: Der Schwerpunkt ist nicht direkt am Griff, sondern ein wenig in Richtung Klinge verschoben. Diese Griffart ist auch der Grund für die "unergonomischen", geraden Griffe. Westliche Messer haben im Gegensatz dazu einen an die Hand angepassten bauchigen, geschwungenen Griff, der ideal ist, wenn man ihn mit der ganzen Hand ("Hammergriff") umschließt. Der Klingengriff bietet dagegen mehr Kontrolle beim Schneiden, weil die führende Hand näher am Schnittgut ist.

Das Messer kann zwar fast alles, aber sehr harte Dinge wie Gefrorenes oder Knochen sind keine gute Idee für die feine Klinge. Es gilt die Grundregel "Wenn du es essen würdest, kannst du es auch gefahrlos schneiden." (ohne Gewähr, es gibt auch Leute, die Steine essen...)

Klingengriff / Pinch-Grip

Wann du dieses Messer NICHT kaufen solltest

Das Ziel ist, dass du Freude am Schneiden mit dem Messer hast und es gerne benutzt.

Dazu gehört aber auch die Ehrlichkeit, dass es nicht für jeden geeignet ist.

  1. Gewicht
    Das Messer wiegt nur 132 g und fühlt sich daher sehr leicht in der Hand an. Wenn du das Gefühl eines schweren Messers beim Schneiden magst, dann könnte es dir nicht taugen.
  2. Herstellungsart
    Das Messer ist nicht handgeschmiedet. Wenn du so etwas suchst, kann ich leider nicht dienen. Der Rohling wird mit einem Laser ausgeschnitten, das Schleifen und Auspolieren der Schneidfase erfolgt in der ca. 20 Mann starken Firma in Seki jedoch per Hand. Unserer Ansicht nach ist das keineswegs schlecht, denn es garantiert gleichbleibend hohe Qualität zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Handschmieden eines filigranen Messers ist sehr schwierig, folglich hängt die Qualität stark vom Schmied ab und unterliegt größeren Schwankungen. Natürlich gibt es japanische Schmiedemeister mit einem hervorragenden Ruf anhaltend hoher Qualität. Deren Messer sind aber erheblich teurer. 
  3. Gefühlvolle Handhabung
    Es ist zwar als Einsteigermesser konzipiert und daher nicht ganz so empfindlich, aber wenn du außer Hunger und Durst keine Gefühle hast, dann ist dieses Messer dennoch nichts für dich. Die feine, dünne Schneidfase ist zum Schneiden da und macht diesen Job fast von alleine, sie braucht nur ein wenig gefühlvolle Führung. 
    Man drischt sie nicht auf das Schneidebrett und kratzt damit auch nicht quer zur Schneiderichtung über das Brett. Du kannst dir sicher vorstellen, dass es ebenso keine gute Idee ist, es mit Gewalt unter Einsatz deines Körpergewichts nach unten zu drücken, am besten noch mit Torsion. 
    Aber auch hier gilt: Wer bin ich, dir etwas vorzuschreiben? Du kannst das Messer auch als Schraubenzieher verwenden, dann freu ich mich über dich als wiederkehrenden Kunden und du erlebst erneut die Freude, ein nagelneues Messer auszupacken.
Klingengriff / Pinch-Grip

Ist das Messer "nachhaltig"?

Wenn du Nachhaltigkeit mit dem C02-Fußabdruck gleichsetzt, dann kauf es lieber nicht, bevor dich dein Gewissen nicht mehr schlafen lässt. Hier wurde mit viel Energieeinsatz Stahl hergestellt, bearbeitet und aus Japan einmal um die halbe Welt transportiert.

Andere relevante Punkte zu dem Thema:

An diesem Messer waren keine Kinderhände dran und es wird niemand ausgebeutet. Japan ist kein "Best-Cost-Country", wie man im Manager-Deutsch sagen würde.

Bei richtiger Pflege und Verwendung wirst du zudem viele Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte etwas von dem Messer haben.

Daneben unterstützt du mit dem Kauf eine sehr kleine, neu gegründete Firma in Deutschland.

 

Noch Fragen?

Mehr Infos gibt es hier nicht, jetzt ist es Zeit für eine Entscheidung. 

Hat dich mein Messer überzeugt? 

Ich freue mich, wenn es so ist! Falls nicht ist das auch kein Problem und ich wünschen dir viel Erfolg bei der weiteren Suche.

Wenn du noch offene Fragen hast, bevor du eine Entscheidung treffen kannst, dann schreib mir gerne eine E-Mail: 

info@schiereschaerfe.de

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